Hamburg ’17 – zukünftige Wahlheimat!?

Halli hallo zusammen,

Sarah und ich waren für zwei Tage im Norden Deutschlands unterwegs und zwar im wunderschönen Hamburg. Leider war auf Grund von Klausuren nicht mehr als zwei Tage drin. Aber hey, lieber zwei Tage in einer der schönstes (meiner Meinung nach sogar der schönsten) Städte Deutschlands, als nicht 😝

Los ging es zuhause um 5:00 Uhr von Zuhause mit der S-Bahn zum Stuttgarter Flughafen. Faszinierend, wie viel um die Uhrzeit schon los sein kann. Nach ausgiebiger Gepäckkontrolle und Untersuchung auf Sprengstoffrückständen (den Sicherheitsbeamten war definitiv langweilig, da noch recht wenig los war an der Sicherheitskontrolle) war dann um 6:10 Uhr Boarding angesagt und ein paar Minuten später ging es etwa 10-15 min früher auf’s Rollfeld, als geplant 🛫

Nachdem wir uns 20 min durch ein turbulentes Wolkenfeld gekämpft hatten, lagen nur noch etwa 45min entspannter Flug mit 200 km/h Rückenwind und einem tollen Ausblick auf den Sonnenaufgang vor uns. Also war es Zeit für ein kleines Nickerchen und schon waren wir da 🛬

In Hamburg angekommen, musste erstmal unser Gepäck weg und so ging es mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof und ab damit in ein Schließfach. Anschließend war höchste Zeit für Frühstück!

Die Frage aller Fragen: Wie findet man in einer „fremden“ Stadt einen tollen Ort zum frühstücken?  – Die Lösung: Eine wundervolle kleine App namens Foodguide. Funktioniert eigentlich exakt wie Tinder (?) – glaube es war diese Dating-App – man bekommt Bilder vorgeschlagen, kann sie „liken“ oder weiter klicken und bekommt nähere Infos, wenn man auf das Bild klickt – simple as that 😊🤙

Nach ein paar „Likes“ und „Dislikes“ fanden wir unsere Ziel, ein kleines Café mit Wohnzimmer-Feeling, einer schnuckligen Küche und wirklich liebevoller Einrichtung.
Für 20,50€ bekommt man ein großes Frühstück für zwei, was aber auch fast für drei reicht. Kaffee geht extra aber ein kleiner O-Saft oder Sekt ist mit dabei und den netten Service gibt es gratis dazu 😊

Gestärkt und mit vollem Bauch ging es zum ersten Touri-Stop, dem Miniturwunderland ✨🎊 Da wollte ich wirklich schon seit ewigkeiten mal hin und endlich hatte ich es geschafft! Doch was kommen musst, kam tatsächlich…es war voll und so mussten wir erstmal noch eine Stunde warten – immerhin machen Sie es einem einfach und man Karten für eine bestimmte Uhrzeit kaufen oder im riesigen Wartebereich warten (Softdrinks kostenlos!), bis die eigene Kartennummer auf einem der vielen Displays erscheint.

Das gute daran: es blieb uns etwas Zeit schon mal etwas durch die wundervolle (mit Teppichhändlern übersähte) Speicherstadt zu schlendern:

Nach einer Stunde külem Spaziergang, war es dan soweit und wir konnten rein. Zugegeben, es war verdammt cool aber nach 1,5 Stunden durch verschiedene Miniaturwelten von Hamburg, über den Rest von Deutschland und quer durch andere Europäsche Länder mit ein zwei Abstechern nach Amerika, hatte ich dann doch genug von wintigen Figuren und selbstfahrenden LKWs, Zügen und Flugzeugen 😜 Also ab in den kalten Hamburger Wind und mit kleinem Umweg über den Hauptbahnhof (Gepäck abholen) zum Hotel.

Das beste an Hotelzimmer: der Moment, in dem du dich auf das penibel gemachte Bett fallen lässt und damit alles zuerstörst 😄 Da mittlerweile der Nachmittag angebrochen war und wir so oder so noch satt vom Frühstück waren, entschieden wir uns, das Mittagessen zu überspringen, ausgiebig zu duschen und uns anschließend ganz gemütlich für’s Musical fertig zu machen.

Vor dem Musical (König der Löwen natürlich, was auch sonst in Hamburg 😄) blieb noch etwas Zeit für ein entspanntes aber auh überteuertes Glas Wein. Der Kellner wollte uns zwar erst Bier andrehen, ohne zu fragen, was wir eigentlich wollen aber nach einem verwunderten Blick,hat er unsere Weinbestellung dann doch akzeptiert 😄

Zum Musical brauche ich vermutlich nicht vielzu sagen…die Kurzfassung: für mich war es das zweite Mal, es war noch besser als beim ersten Mal und ich kann es wirklich nur wärmsten Empfehlen!

Eigentlich war der Plan, dass wir nach dem Musical noch irgendwo Abendessen, jedoch hatten wir beide nicht wirklich Hunger und so wurde kurzerhand beschlossen, bei Penny einen Fertig-Salat zu kaufen und mit ins Hotel zu nehmen. Das war übrigens auch das günstigste Essen während unseres Kurztrips. Aber für nicht mal 2€ kann man sich auf keinen Fall beklagen!

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Tag zwei begann eigentlich sehr entspannt mit gemütlichemProcessed with VSCO with hb1 preset Check-Out um 9:00 Uhr und anschließendem Frühstück beim ALEX am Jungfernstieg mit prächtigem Ausblick auf die Alster. Bei prächtigem Frühstücksbüffet und Kaffee wurde dann der weitere Tagesverlauf geplant.

Ganz ehrlich, wenn ihr mal im ALEX seid, bestellt euch den Chaipresso (Chai Latte mit Espresso, wie der Name schon vermuten lässt)!! Eventuell nicht neues, für mich und Sarah schon und er war wirklick köstlich! Da war ich schon etwas neidisch mit meinem einfachen Cappuccino.

Als erstes ging es also vom ALEX aus Richtung HafenCity, die modernen Wohnkomplexe betrachten. Wer schon da war, weiß evtl. von was ich spreche, wenn ich sage, dass es dort irgendwie kühl und befremdlich und auf der anderen Seite cool und modern wirkt. Für die Wohnungen mit Hafenblick, könnte ich mich definitiv begeistern lassen, ein paar Wohlfühlakzente wie, Cafés, kleine Läden oder ähnliches fehlen mir jedoch ein bisschen. Und das befremdlichste der gesamten zwei Tage, war definitiv der Spielplatz einer Kita (oder KITA HamburgSchule) zwischen zwei Glasgebäuden. Das hatte mehr was von China oder so – gar nicht meine Vorstellung einer tollen Kita.

(Hier ein kurzer Blick über Google-Streetview von 2009, leider noch mit Baustelle)

 

Ziel des HafenCity-Rundgangs war natürlich die frisch eröffnete „Elphi“ (Elbphilharmonie). Leider hatten wir für unsere zwei Tage keine Tickets mehr für eine Führung bekommen, da diese schon seit langem bis Mitte 2017 ausgebucht sind. Falls ihr also eine Besichtigung plant, bucht eine ganze Weile im Voraus!

Aber auch von Außen macht die „Elphi“ einiges her und so staunt man schon nicht schlecht, wenn man an der riesigen Fassade hoch schaut. Vielleicht schaffe ich es in diesem Leben ja noch in ein Konzert von Yo-Yo-Ma in der „Elphi“.

Ich höre nicht viel Klassik aber Yo-Yo-Ma und seine Chello-Künste haben mir es wirklich angetan. Leider sind seine Konzerte auch schon ewig ausverkauft und natürlich super teuer 😢😢

Unser zweiter Stopp führte uns nach Blankenese und dort ins berühmte (?) Treppenviertel. Ich bin immer noch total begeistert, hätte ich Geld und wäre fertig mit meinem Studium würde ich entwerder auf jeden Fall dort hin ziehen (oder HafenCity!). Blankenese entspricht zu 100% meiner Vorstellung eines Vororts – dabei wollte ich eiegetlich nie in einen Vorort ziehen. In Blankenese trifft Gemütlichkeit und Charm auf Geld und typische Jungfamilien. Junge Mütter schieben ihre Babys in entweder hoch modernen oder totalen Retro-Kinderwägen durch den Park zum nächsten Café an der Ecke und an jeder Ecke steht ein SUV, dessen größte Hürde wohl für immer die extra hohe Bordsteinkante beim kläglichen Versuch des seitlichen Einparkens bleiben wird 😂🙈 Und trotzdem, ich liebe diesen Ort irgendwie. Seht es euch am besten irgendwann mal selbst an 😉 trotz allem hier ein paar kurze Eindrücke (leider nicht vom Teil mit den ganzen Menschen und Cafés)

Gefühlte 10.000 Stufen später saßen wir wieder in der S-Bahn Richtung St.Pauli, wo unser Mittagessen bei Karo Fisch auf uns wartete. Wie schon am gestrigen Tag, war es natürlich kein Zufall, sondern die liebe Foodguide-App hat uns an diesen himmelsgleichen Ort des Fischgenusses geschickt! Bei Karo Fisch bekommt ihr verschiedenste Fischfilets mit einer Beilage eurer Wahl (ich glaube es gab Bratkartoffeln, Chips, Gemüse, Grillkartoffel und noch etwas), plus Vorspeisensalat UND frischem Kräuterbaguette  UND auch noch drei verschiedene Soßen! Und das Ganze für günstige 8-9€ – einfach genial!

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Fisch Mix (Seelachs, Lachs, Lengfisch, Tilapia, Pangasius) mit Chips – 8,90€ (inkl. Salat Dips und Käuterbaguette)

Was man allerdings bedenken sollte (bevor man den schnuckeligen Laden betritt), ist dass man danach definitiv nach Fett stinkt 😅 aber es lohnt sich!

Im Sommer lässt es sich auch super draußen sitzen😉

Das Personal ist super freundlich und falls man nur was für auf den Weg möchte oder mal wieder alle Tische restlos voll sind (es gibt nur 4), gibt es alles auch zum mitnehmen. Von mir gibt es für Karo Fisch klare 10/10 Punkten, ich kann es wirklich nur empfehlen!

Anschließend ging es gemütlich durch die Stadt wieder Richtung Landungsbrücken, da wir für 18:30 Uhr die Lichterfahrt durch den Hafen gebucht hatten.

Eigentlich sollte die Tour auch durch die beleuchtete Speicherstadt gehen, jedwoch wurden wir, was das angeht leider enttäuscht. Nichtsdestotrotz (was ein geiles Wort, wenn man es schreibt 😅😅 – auch nach dem 4. Mal laut vor sich her sagen ist es ein komisch Wort) war die Tour wirklich ihr Geld wert und wunderschön. Mit einem bewirtschafteten Boot mit Glasdach, ging es also durch den Hafen und die Docks, vorbei an den größten Frachtschiffen der Welt und Luxusyachten arabischer Scheiche und Königsfamilien. Die Tour wahr wirklich sehr informativ und schockierend (Preise für Legeplätze etc.) zugleich.

Eigentlich war unser Hamburg-Trip damit auch an sein Ende gekommen, wenn da nicht mein Fotofanatisiches Herz wäre. Nachdem unsere Tour uns incht durch die Speicherstadt geführt hatte, wollte ich unbeding noch dort hin und ein Bild machen.

Da wir vor unserer 12 Stunden Busfahrt zurück nach Stuttgart aber noch dringend Essen und Trinken besorgen mussten, hätten uns diese zwei Fotos fast unseren Fernbus gekostet, den wir fast verpasst hätten. Die letzten 30 min in Hamburg bestanden nur noch daraus, wie blöde durch die Straßen und REWE City zu hätzen, um dann auf die Minute genau am Busbahnhof anzukommen – sorry Sarah für den ganzen Stress 😇 sie hat es wirklich nicht leicht mit mir und meinen Fotos. Ich finde aber es hat sich gelohnt 😋

 

Zugegeben, vor den 12h Busfahrt hatten wir beide etwas Bammel aber angefühlt haben sie sich eher wie 4-5h und das obwohl ich maximal 2-3h geschlafen habe! Über Nacht ist jedenfalls um Welten besser als tagsüber.

Naja und so gehen zwei tolle Tage auch wieder zuende und ich hoffe es hat euch gefallen 😉 Falls ja, hinterlasst mir doch ein Like und falls ihr irgendwelche Fragen zu Locations oder so habt, zögert nicht und schreibt mir.

Bis zum nächsten Mal und liebe Grüße!  – Lars

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4 Gedanken zu “Hamburg ’17 – zukünftige Wahlheimat!?

    1. Hey hey 👋🏼 freut mich wirklich sehr, dass dir Beitrag und Bilder gefallen 😇 hab gerade gelesen, dass du ja in Hamburg wohnst. Da wird man glatt neidisch… war jetzt drei mal in Hamburg (2x Urlaub und 1x „Arbeit“), leider jeweils nur ein Wochenende aber ich liebe es einfach 😍 falls es sich irgendwie ergibt, dass meine Freundin und ich dort eine Job finden später, würden wir beide super gerne In Hamburg leben 😊

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